Beitrag von Alexander Schoenhoff, HP
Als Fundament der täglichen Arbeit im Heilzentrum Scheller betrachten wir die "Ganzheitliche Milieukorrektur". Da immer wieder die Frage gestellt wird, was unter eben dieser zu verstehen sei, bieten wir hier einen zusammengefassten Überblick.
Die "Ganzheitliche Milieukorrektur" ist ein im Heilzentrum Scheller seit Jahren stetig weiter entwickeltes Behandlungsmodell. Über ausgewählte diagnostische und therapeutische Verfahren wird eine Wiederherstellung des für das Individuum optimalen Blutmilieus und dadurch bedingt in weiterer Folge eine Wiederherstellung der individuellen Gesundheit angestrebt.
Ausgangspunkt ist der naturheilkundliche Denkansatz, dass Krankheiten durch ein Ungleichgewicht zwischen krankheitserregenden und gesundheitserhaltenden bzw. -fördernden Kräften im Körper entstehen. Diese Kräfte oder besser deren Auswirkungen machen wir für uns und für die Patienten mit Hilfe der Dunkelfeldmikroskop-Diagnostik über das Blut sichtbar und nutzen ergänzend die so genannte Radionik als flankierende Diagnostik und wo passend auch als Behandlungsweg.
Warum ist unser Ansatz die optische Begutachtung des Blutzustands?
Weil lebendiges Blut genau den erwünschten Einblick in das aktuelle "Milieu"ermöglicht, den allgemeinen Gesundheitszustand eines Lebewesens in diesem Augenblick.
Blut strömt durch den gesamten Körper. Pro Minute befördert das gesunde Herz eines durchschnittlichen Erwachsenen etwa 5-6 Liter, was in etwa seiner Gesamtblutmenge entspricht.
Stark vereinfacht ausgedrückt kann man sagen, dass ein einzelnes Blutkörperchen in einer Minute einmal durch den ganzen Organismus wandert. Dabei werden, wie beispielsweise im pulsierend lebendigen Amazonas, unzählige Stoffe mitbewegt. Stoffe die der Organismus zur normalen Funktion benötigt ebenso wie solche, die ihn je nach Menge und Schädlichkeit krankmachen können, sei es weil sie giftig sind oder einfach deshalb, weil sie sich irgendwann irgendwo "festsetzen" und durch die damit veränderte Strömung Gerinnsel oder zunehmende Stauungen bilden.
Stellt man sich nun ebenfalls vereinfacht vor, das die Umgebung, besser gesagt die Körperinnenwelt, bei dieser "Flussfahrt" auf die Blutbestandteile auf jede erdenkliche Art und Weise "abfärbt" läßt diese "Verunreinigung" Rückschlüsse auf den Gesamtkreislauf - wir nennen es das Milieu - und seine bisherigen Lebensumstände zu.
Wirft man nun mit Hilfe eines Dunkelfeldmikroskops einen geübten Blick auf eine Blutprobe werden die wesentlichen Bestandteile deutlicher sichtbar als mit Hilfe der gewohnten Mikroskopie.
Das Konzept im Einzelnen
Als Bewertungsmaßstab für den optischen Blutstatus diente zunächst der so genannte Pleomorphismus nach Enderlein.
Ihm ist auch der Ansatz entlehnt das im Organismus, genauer gesagt im Blut so genannte "Symbionten" stetig darum bemüht sind alles "in Ordnung" und damit im Idealverhältnis zu halten.
Jedoch ermöglichen heute jahrelange Erfahrung, Forschung und Fortentwicklung im praktischen Umsetzen dieser Theorie - nicht zuletzt durch Zentrumsgründer HP Ekkehard Sirian Scheller - eine deutlich praxisrelevantere und modernere Umsetzung und Interpretation.
Wissen ist für uns jedoch kein eifersüchtig gehüteter "Schatz" sondern etwas das es zu teilen gilt. Schellers Erkenntnisse werden neben seinen Büchern auch in seinen Ausbildungen an andere Therapeuten weitergegeben.
Anamnese
Am Anfang jeder Behandlung steht immer die Anamnese, also das erste Gespräch zwischen Patient und Therapeut, sowie, wenn angeraten, eine ganzkörperliche Untersuchung.
Qualitative Blutanalyse
Als erweiterte Basis jeder Untersuchung wird in nahezu allen Fällen eine winzige Menge Blut aus einer Fingerbeere entnommen und über ein Dunkelfeldmikroskop untersucht. Wichtig ist hierbei, dass die Betrachtung und Bewertung nicht nur am Tag der Abnahme erfolgt sondern so lange wie es eben dauert bis das Blut komplett zerfallen ist.
Das dauert in der Regel etwa 4 Tage, in seltenen Fällen aber sogar mehrere Wochen.
Radionische Gegenprobe
Mit Hilfe radionischer Testmethoden werden die im Verlauf der Analyse gewonnen Erkenntnisse gegengeprüft und unter Umständen ergänzt. Die Radionik ist ein schulwissenschaftlich nicht anerkanntes Verfahren, das vom Pathologen Albert Abrams um 1920 definiert wurde und in der Naturheilkunde schon viele Jahre als Verfahren zur Feststellung, Prüfung und Übertragung energetischer Informationen genutzt wird.
Individuelle Therapie
Doch auch wenn der erste Schritt zur Feststellung der Ist-Situation nahezu immer der Gleiche sein mag, ist der zweite, die Zusammenstellung der Therapie, immer noch ein individueller, ganz auf den jeweiligen Menschen abgestimmter Vorgang. Erst durch die Berücksichtigung aller Erkenntnisse und die anschließende Besprechung und Abstimmung mit dem Patienten auf einen für sie/ihn passenden Behandlungsplan wird aus dem Behandlungsmodell die "Ganzheitliche Milieukorrektur".
Ganz im Sinne der gebotenen persönlichen Fortentwicklung haben sich die Therapeutinnen und Therapeuten im Heilzentrum Scheller über Praxiserfahrung und stetige Fortbildungen, neben gemeinsamen Kompetenzen, jeweils eigene Spezialisierungen erarbeitet. So können den Patienten heute nicht nur einzelne Therapieansätze vorgeschlagen werden, sondern zum gemeinsamen Vorteil aus der reichhaltigen Quelle der Naturheilkunde geschöpft werden.
